Montageanleitungen
Knüppelgriff Montage
Griffmodelle:
Diesen Griff gibt es in der Holzart Mahagoni, Walnuss, Zwetschge, Kirsche, Rüster, Apfel.
Versionen für Knüppel – Rohr- Durchmesser von 16, 18, 19, 20, (22), und 24mm.
Das Oberfläche Finish in3-Lagen Naturhartwachs. Sonderformen und anderes Holz sind möglich.
Teile:
Oben ist das Fernbedienteil eingelassen, mit zusätzlicher Bedientaste am oberen Rand für den Sprechfunk. Die Befestigung im Holzteil mittels 2 Schrauben BSW 1,45mm Feingewinde x 20mm Länge mit dem Holzteil.
Kabel: Das 4 polige RJ11 Flachkabel (CAN-Datenbus) ist für die Fernbedienung, die 2 freien Adern (meist rot und grün) sind zum Anschluss der Funktaste.
Optionen:
Eine Drucktaste hinten im Oberteil eingelassen zur Betätigung der Benzinpumpe oder Starter, oder Wippe für Betätigung einer elektrischen Trimmung oder Motor Ein/Aus (immer über ein Relais).
Der Kabelkanal mündet in die größere Griffbohrung.
Knüppelrohr:
Vorab oberes Ende des alten Griffes messen. Es muss evtl. etwas gekürzt werden. Die Kabel können nur ohne Stecker an deren Ende durch das Rohr gezogen werden. Das Rohr muss im unteren Teil eine genügend große Bohrung (ohne Grat!) zur Kabeldurchführung haben.
Funktaste und CAN-kabel:
Die Trennstelle in das vorhandene Mikrofon Kabel zum Funkgerät wird in ca. 60cm Kabellänge unter dem Steuerspant angebracht. Die Kupplung 4p6c und die RJ Connector für das 4 adrige Kabel zur Fernbedienung sind beigefügt. Eine Crimpzange kann auch leihweise von TEKK geliefert werden.
Es ist zu achten, dass die rote Ader des vorhandenen Mikro – Kabel (rot, innen liegend) auch an die aktive (rote) Ader des Knüppel angeschlossen wird. Grün = Masse. Ist der Funk beim Sendetest dauernd auf Senden, wurden die Adern falsch verbunden (es entsteht kein Schaden).
In der Sonderausführung Motorsegler sind weitere 2 Adern aus dem hinten am Griff eingelassenen Taster oder Wippe anzuschließen.
Vorbereitung:

Zum Anpassen eventuell das FB Modul demontieren. Der Griff muss ohne Gewalt auf das Griffrohr passen. Soweit nicht am unteren Ende vorbereitet, sollte er soweit möglich bis mindestens an die Trimmung oder den Bremshebel angepasst werden. Vorher die Bohrtiefe im Griff messen, und evtl. das Knüppelrohr um bis zu 3cm kürzen.
Dazu feststellen, wie weit der Griff auf das Rohr geht, und fehlende Differenz notieren. Um dieses Maß das Rohr z.B. mit einem Rohrschneider kürzen, vorher noch zur Kontrolle:
Die Höhe eines normalen Griffes bei diesem Flugzeugtyp z.b. ab dem Trimmhebel messen, und kontrollieren, ob und wie viel mm das Rohr gekürzt werden muss. Unten möglichst einen glatten Übergang von Griff in das Rohr schaffen.
Je tiefer der Griff nach unten über das Rohr geht, desto angenehmer ist später das "Knüppel – Gefühl" in der Hand, da beim entspannten Fliegen oft der Knüppel weit unten gehalten wird.
Verbindung:
Durch das Knüppelrohr wird das mit einem Draht verbundene 4 adrige CAN -Kabel gezogen, parallel dazu die 2 Adern für PTT (Funk Sprechtaste). Den Kabelausgang am Rohr unten für den Kabeldurchgang evtl. nacharbeiten und entgraten (Stielfeile).
Montage des Knüppelgriffes
Der Griff sollte bis ca. 20° nach rechts "verdreht" montiert werden, da von dort auch die Hand des Piloten zum Knüppel kommt.
Die Bohrungen für das Rohr sind 0,5mm größer, um ein Platzen des Holzes zu vermeiden. Trotzdem: Wenn der Griff klemmt beim Aufschieben, kann das Rohr eventuell nicht gerade oder unrund sein. In diesem Fall muss die Bohrung nachgearbeitet werden!

Die RJ 4p4c Crimpverbindung
Das Flachkabel hat eine glatte Seite, auf der anderen ist mittig ein Grat. Nach dem Einfädeln des Kabels den Connector so verbinden, dass die Nase des Connector auf die glatte Kabelseite kommt. Geht die Fernbedienung nicht, wurde falsch herum gecrimpt. Es entsteht kein Schaden.
Befestigung des Griffes auf dem Rohr:
Methode "M3"
Durch eine M3 Senkschraube, deren Gewinde durch das Holz und Rohr geschnitten wird (vorbohren 2,4mm). Beste Stelle: 3-4 cm von unten halbrechts.Wichtig: Loch durch das Holz bohren mit 2,4mm. Dann Griff in richtige Position bringen, und mit 2,4mm das Rohr nur markieren. Griff abziehen, die Markierung mit einem scharfen Körner nachschlagen, und auf 2,4mm, danach auf 3,2mm bohren. Dann die Senkschraube eindrehen durch das Holz mit zuvor gebohrten M3 Gewinde in das Holz.
Methode "Silikon"
Unteren Rohrteil dünn mit Silikonkleber (wie im Sanitärbereich) einstreichen, und Griff aufschieben. Auch so ist auch später ein Abziehen des Griffs wieder möglich. Wir empfehlen diese Montageart.
Nach endgültiger Montage das Kabel mit Kabelbinder unten eng an der Steuerrung verbinden. Ruderweg bis an die Anschläge prüfen.
Option:
Abschluss des Fernbedien – Modul gegen den Holzrand oben:
Als Abschluss kann auch der Formring (mit Knüppel geliefert, oder nachbestellen)
um das FB Modul aus eloxiertem Aluminium oben mit Epoxy- Kleber aufgeklebt, und am Rand in die Außenform des Holz Außenrandes nachgefeilt werden.
302 Montagetips
Montage 302 im Loch 57mm
Abdeckkappe mit Fingernägel abziehen. M3 Schraube lösen, und Knopf abziehen von Schaft. Das 4,2mm Loch für die Achse des Kombi - Drehschalter muss etwas Spiel haben, damit dieser beim Drücken nicht hängen bleibt. Drehknopf so festziehen auf dem Schaft, dass dieser beim Drücken nicht am I-Brett anstößt.
Montage des 302 in ein vorhandenes Loch von 79mm
Wir raten vom Versuch ab, selbst einen Adapterring zu fertigen. Warum? Die Instrumentenlöcher von 57 zu 79mm Durchmesser sitzen sehr eng zueinander. Daher bieten wir einen speziellen schwarzen Adapterring mit Aufnahmeplatte hinter dem Brett aus Aluminium an, (also aus 2 Teilen bestehend). Die Aufnahmeplatte hat auch schon fertig geschnittene Gewinde. Damit ist die Anpassung sehr einfach, und das Instrumentenbrett sieht sauber aus.
Die Anschlussleiste
Pin Nr. 1 und 2 für den Anschluss von +12 Volt sind rot markiert, um die Montagerichtung klar zu legen. Pin 2 ist für 12Volt über den Drehschalter geschaltet. Die Belegung der pins 1 bis 10 siehe seitlicher Aufkleber und im Handbuch. Es wird empfohlen, die einzelnen Litzen mit Aderendhülsen zu sichern. Die Belegung der Anschlüsse ist seitlich am Instrument und oben (in deutsch) aufgeklebt.
Verschlauchung
Es gibt 2 Möglichkeiten:
Statik und TE zu Statik zusammen führen. Hier muss im Schirm 10 unter „e adj“ die Zahl 100 stehen.
TE und Statik separat an die 3fach Düse (zu empfehlen). Dann ist in Schirm 10 diese Zahl 0.
Anschlüsse zu den Instrumenten immer mit Silikonschläuchen vornehmen. Diese sind teurer als die miesen PC Schläuche, aber besser zum montieren, und immer dicht. Maße: 8mm Außendurchmesser, und 2 mm Wandstärke (8x2)
Die Antenne:
Die Antenne muss immer „den Himmel sehen“, sieht aber durch GFK hindurch. Carbon blockt den Durchgang. Der SMC Anschluss ist delikat beim Einstecken. Bei Montage diesen Stecker zuerst anschließen, und als letztes abschrauben beim Ausbau. Bitte den Stecker gerade aufstecken und Verschrauben, da bei nicht fluchtendem Aufstecken die Gefahr des Verbiegens des inneren Koaxial–pins besteht. Die Überwurfmutter nur von Hand anziehen, und dabei das Kabel festhalten, damit es sich nicht verdreht. Die Montagestelle der Antenne kann auch unter einer GFK – Abdeckung angebracht werden, mit der Abdeckung verbundene Kabel vermeiden! Gute Alternative: In die Abdeckung ein Durchgangsloch für die unterhalb befestigte Antenne in die Abdeckung einarbeiten. Minimaler Abstand zu einer weiteren aktiven GPS – Antenne 25cm (auch zu FLARM Antennen!).
Der CAI bus zum Anschluss weiterer Geräte 303 und 306:
Grundregel: Bei den 6 adrigen Flachkabeln ist immer der Westernstecker RJ12 an einem Ende „verdreht“ zu vercrimpen. Auch da evtl. einen Ferritkern über das Kabel ziehen, um Störungen im Datenfluss („spikes“) vorzubeugen. Für eine Doppelsitzer Installation mit einem 303 und 306 hinten gibt es eine 3-fach Kupplung
Montage eines Audios außerhalb des 302:
Bei der enl Ausführung (Engine Noise Level für Motorsegler) musste lt. IGC Zulassung das Audio im 302 ausgebaut werden. Daher ist dieses nun außerhalb zu montierten. Wenn er im Bereich des Instrumentbretts montiert wird, diesen möglichst weit weg vom 302 einbauen. Wir liefern ein Aluminium Montageblech, das den Ausschnitt des Visaton Lautsprechers und eine Netzabdeckung hat. Auch hier gilt: Möglichst nicht an der oberen Abdeckung, oder besser nahe dem Ohr des Piloten montieren.
Montage eines PDA’s oder Pocket PC’s (alle Compaq – Modelle):
Immer auf der rechten Cockpitseite, möglichst ganz rechts am Instrumentenbrett mit Schwanenhals. Dieser ist erhältlich von TEKK in den Längen von 10, 15, und 20cm.
Montage des optionalen sub-D 9 pin Kabels vom 302 bis zum I – Brett:
Diese Kabel werden speziell gefertigt. Neben dem 10mm Loch des Schwanenhals die Öffnung für den Einbau des sub-D-Adapter präzise ausarbeiten, oder unsere Aufnahme in Aluminium benutzen. Hinweis: Die Aussparung im Brett hierfür muss dem hinteren (etwas größeren). Metallgehäuse des Adapters entsprechen, da sonst der Stecker am Compaq bei dickem Brett nicht voll in der Buchse steckt.
Ausschnitts- Maß: 10,8 x 19,2 mm. Lochabstand : 25mm. Die Schraubverriegelung SVU wird mitgeliefert; Achtung: Diese hat kein metrisches Gewinde; Schlüsselweite ist 3/16“.
Montage des Tasters „PEV“** (Pilot Event, oder GPS- Positionsmarkierung)
Im Instrumentbrett neben dem 302 anbringen. Mit Markierung GPS-PEV
Montage des Schalters Sollfahrt/Vario
Mit Markierung Sollfahrt Automatik
Das 302 benötigt KEINEN Wölbklappenschalter oder andere Zwangs - Umschalter.
Warum? Im 302 sind 2 G-Messer eingebaut, die zusammen mit der GPS-Vgrund automatisch bei Einkreisen auf Vario Modus umschalten. Dieser Schalter ist nur im Sonderfall zu bedienen, wenn an einem Hang im Geradeausflug Höhe gewonnen wird. Normalfall: Schalter nach oben mit Markierung „Sollfahrt Automatik“ neben dem 302 im Brett installieren. Wenn der Schalter nach oben zeigt, ist im 302 Display das Kreiszeichen rechts neben dem Zeiger im Gleitflug ausgeblendet = Sollfahrt-Modus. Das 302 funktioniert auch ohne diese Schalter!
Anschluss der Fahrwerks / Bremsklappen Warnung
Hierzu sind 2 Endschalter nötig, die beide bei geschlossenen Bremsklappen und Fahrwerk NICHT geschlossen sind. Siehe hierzu gesondertes Arbeitsblatt.